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Cybercrime: Sorglosigkeit von Unternehmen kann oftmals zu Geschäftsverlusten führen

18. November 2013

 

Der aktuelle Internet-Sicherheitsbericht spricht eine eindeutige Sprache und zeigt auf, wie trotz des steigenden Bewusstseins aufgrund der aktuellen NSA Vorfälle die österreichische Wirtschaft noch immer sorglos mit Geschäftsgeheimnissen und Personendaten umgeht.

 

Es lebe das Smartphone und dessen Daten

 

Wenn man davon ausgeht, dass alle 15 Minuten eine neue Schadsoftware entsteht, die auf Geldabzocke oder Diebstahl von Informationen ausgerichtet ist, kann man sich von der stets ansteigenden Bedrohung ein gutes Bild machen. Das absolute Top-Ziel von solchen Schädlingen sind Smartphones und Tablets. Dabei ist nach wie vor Android das bevorzugte Ziel von Angreifern. Oftmals sind die Nutzer selbst schuld, da sie unbedacht umfangreiche Zugriffsberechtigungen für die Installation von Apps freigeben. Somit werden Apps leider nur allzu oft Zugriffsrechte auf sensible Daten am Smartphone oder Tablet gewährt. Ein gesundes Misstrauen ist hier jedenfalls angebracht, denn eine Wetter-App benötigt definitiv keine Zugriffsrechte auf persönliche Fotos oder E-Mails.

 

Und es gibt sie doch: Wirtschaftsspionage

 

Wirtschaftsspionage ist derzeit groß im Gespräch, dennoch glauben viele Unternehmen – vor allem KMUs – dass sie nicht das Ziel für Spione sind. Gerade in Österreich gibt es sehr viele Hochtechnologieunternehmen, deren Know-How äußerst wertvoll ist. Meist sind es aber nicht die Großen unter den Unternehmen, die auf Interesse von Wirtschaftsspionen stoßen, sondern deren Zulieferer. Große Unternehmen verfügen meist über erforderliche  Sicherheitsmanagementsysteme und Methoden zur Risikoerkennung. Deren Zulieferer (oftmals kleine Betriebe oder sogar Start-ups) erhalten sehr oft vertrauliche Informationen zu innovativen Produkten von ihren Auftraggebern, jedoch betreiben sie kein ausreichendes Sicherheitsmanagement. So werden zum Beispiel auch vertrauliche Daten in Unwissenheit über die Gefahren und Risiken in Cloud-Services von ausländischen Anbietern „zur Verfügung“ gestellt.

Private bringen viel Geld

 

Aber auch vor Privatpersonen machen die Internetkriminellen nicht halt. Hier bewegen sie sich in einem wahren Schlaraffenland für Phishing und Betrug. Leider endet dies für die Opfer oftmals mit finanziellen Verlusten. Die Vorgehensweise ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Derzeit kommt es zu einer erhöhten Anzahl von Online-Erpressungsversuchen. Hierbei übertragen die Angreifer z.B. pornografisches Bildmaterial auf einen von ihnen gehackten Computer und erpressen danach ihre Opfer damit, diese Information an die Behörden weiterzugeben, wenn nicht ein entsprechendes Lösegeld bezahlt wird. Leider funktionieren diese Tricks auch, da es für die Behörden im Rahmen der Strafverfolgung letztendlich nicht von Interesse ist, wie das Bildmaterial wirklich auf den PC gekommen ist.

 

Ist der Weg das Ziel?

 

Eines steht definitiv fest. Wenn sich die österreichische Wirtschaft nicht der vorhandenen  Bedrohung rasch bewusst wird, dann werden wir früher oder später unsere Vorteile im internationalen Wettbewerb verlieren. Neben den erforderlichen gesetzlichen Regelungen für einen starken Datenschutz werden Österreichs KMU nicht darum herumkommen, eine Erhebung Ihres Sicherheitszustandes im Umgang mit den Daten durchzuführen und die Bedrohungen und Risiken zu analysieren. Nur wenn man die Bedrohungen und eigenen Schwächen kennt, kann man sich effektiv und angemessen schützen.

Mit einem Anruf sind Sie besser beraten: +43 (0)463 276376

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