
NEWS 01.01.2026
Cybersicherheit 2026: Wendepunkt für Unternehmen, Regulierung und Resilienz!
1. Jänner 2026
Das Jahr 2026 markiert einen entscheidenden Wendepunkt für die Cybersicherheit. Die Bedrohungslage entwickelt sich nicht nur quantitativ, sondern qualitativ weiter. Technologische Innovationen, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz, verändern die Angriffsmethoden grundlegend. Parallel dazu verschärfen sich regulatorische Anforderungen erheblich. Für Unternehmen bedeutet das: Cybersicherheit ist endgültig eine strategische Managementaufgabe.
Neue Bedrohungen: Automatisiert, intelligent, skalierbar
Angreifer setzen zunehmend auf KI-gestützte Werkzeuge. Automatisierte Angriffe, täuschend echte Phishing-Kampagnen, Deepfakes und synthetische Identitäten erhöhen die Erfolgswahrscheinlichkeit von Social-Engineering-Angriffen deutlich. Ransomware-Gruppierungen agieren hochprofessionell, arbeitsteilig und mit klaren Geschäftsmodellen. Gleichzeitig rücken Cloud-Infrastrukturen, Identitäts- und Zugriffsmanagement sowie Lieferketten verstärkt in den Fokus von Angreifern.
Ein einzelner kompromittierter Dienstleister kann heute ganze Wertschöpfungsketten gefährden.
Regulatorische Realität: NIS-2, NISG 2026 und darüber hinaus
Mit der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und nationalen Gesetzen wie dem NISG 2026 werden deutlich mehr Unternehmen reguliert als bisher – insbesondere auch mittelständische Organisationen.
Zentrale Anforderungen sind unter anderem:
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Etabliertes Risiko- und Sicherheitsmanagement
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Nachweisbare technische und organisatorische Maßnahmen
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Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen
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Stärkere Kontrolle von Dienstleistern und Lieferanten
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Verantwortung der Geschäftsleitung
Compliance wird damit nicht länger als IT-Thema betrachtet, sondern als Teil der Unternehmensführung.
Drei strategische Schwerpunkte für 2026
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Cyber-Resilienz statt reiner Prävention
Die Frage lautet nicht mehr, ob ein Sicherheitsvorfall eintritt, sondern wann. Entscheidend ist die Fähigkeit, Angriffe frühzeitig zu erkennen, wirksam zu reagieren und den Geschäftsbetrieb schnell wiederherzustellen.
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KI sinnvoll in der Verteidigung einsetzen
SIEM-, SOAR- und Threat-Intelligence-Plattformen entwickeln sich rasant weiter. KI kann helfen, Prioritäten zu setzen und Reaktionszeiten drastisch zu verkürzen – vorausgesetzt, Governance, Datenschutz und Kontrolle sind klar geregelt.
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Sicherheit und Compliance integrieren
Regulatorische Anforderungen sollten nicht isoliert umgesetzt werden. Integrierte Managementsysteme – etwa auf Basis von ISO/IEC 27001 – schaffen Struktur, Transparenz und Effizienz und reduzieren langfristig Kosten und Risiken.
Unser Ansatz bei secriso Consulting
Wir begleiten Unternehmen dabei, Cybersicherheit strategisch, pragmatisch und wirksam umzusetzen.
Unser Fokus liegt auf:
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Aufbau und Weiterentwicklung von Informationssicherheitsmanagementsystemen
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Umsetzung regulatorischer Anforderungen wie NIS-2
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Stärkung von Governance, Risiko- und Lieferkettenmanagement
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Messbarer Verbesserung der Sicherheitsreife
2026 wird anspruchsvoll. Aber mit klarer Strategie, realistischen Maßnahmen und verlässlichen Partnern ist diese Herausforderung beherrschbar.
Cybersicherheit ist kein Zustand – sie ist ein kontinuierlicher Prozess.
Sie erreichen uns per Mail unter office@secriso.com oder telefonisch unter +43 463 276376
